Über Uns

INITIATIVE PERSPEKTIVWECHSEL

WER
Die Initiative Perspektivwechsel ist eine kamerunisch-deutsche Gruppe, die sich kritisch mit globalen Machtverhältnissen auseinandersetzt und die Beziehungen zwischen dem globalen Norden und dem globalen Süden hinterfragt. Mit unserer Arbeit wollen wir vor allem Jugendliche im Alter zwischen 14 – 20 Jahren ansprechen.

WO
Unsere Initiative hat derzeit einen Standort in Douala, Kamerun und in Berlin, Deutschland.

WIE
Mit Foto-Ausstellungen, Vorträgen und Diskussionen möchten wir einen Austausch ermöglichen, anregen die Perspektive zu wechseln und neue Standpunkte einzunehmen. Dabei verordnen wir uns im Bereich der Machtkritischen Bildungsarbeit. Machtkritische Bildungsarbeit möchte für das Wirken von, und die eigene Rolle in globalen und gesellschaftlichen Herrschafts- und Machtverhältnissen sensibilisieren und Menschen dazu befähigen, zu deren Abbau beizutragen.

WAS
In Douala hat alles angefangen. Im Rahmen des Projektes „Bépanda En Fête“ wurden dort Fotografie- und Journalismusworkshops mit Jugendlichen der Klassenstufe 10 durchgeführt. Die entstanden Fotografien und Texte sind nun Teil von zwei Wanderausstellungen. Eine Ausstellung befindet sich in Kamerun und eine in Deutschland. In beiden Ländern wird die Wanderausstellung in Jugend – und Kulturzentren,  sowie Schulen gezeigt.

WARUM
Kritische Auseinandersetzungen mit Gesellschaft und Geschichte, die in der Schule aufgrund vorgeschriebener Lehrpläne häufig zu wenig Raum bekommen, finden wir sehr wichtig. Durch die Machtkritische Bildungsarbeit möchte die Initiative Perspektivwechsel einen Beitrag zum Abbau von Rassismen und Diskriminierungen  leisten,  sowie Jugendlichen die Möglichkeit geben sich kreativ und selbstbestimmt mit historischen, politischen und gesellschaftlichen Themen zu beschäftigen.

WIR STELLEN UNS VOR

Katharina Lipowsky ist Masterstudentin der Soziokulturellen Studien. Sie interessiert sich für kritische Gesellschaftsforschung und arbeitet an der Universität zu Themen der Geschlechterstudien und Migrationsforschung.

Hilaire Djoko, der in Kamerun als Hobskur bekannt ist, ist Musiker und betreibt in Douala ein eignes Musikstudio, wo er außerdem Aufnahmedirektor ist. Neben seinem Beruf als Musiker ist er auch Mitarbeiter für die Nicht-Regierungsorganisation Un Monde Avenir (www.unmondeavenir.org).

Alexa Magsaam ist Masterstudentin der Politikwissenschaft und der International vergleichenden Soziologie. Ihre Schwerpunkte liegen im Bereich der kritischen Gesellschaftsforschung sowie der Flüchtlings-und Migrationspolitik.

Tondi Mbeseau Tryphène  ist Masterstudentin der Kommunikationswissenschaften  an der Université II in Douala, Kamerun.

Marisa Hartmann ist Master-Studentin der Politikwissenschaft in Berlin. Ihre Schwerpunkte liegen im Bereich der kritischen Gesellschaftstheorie und der politikwissenschaftlichen Geschlechterforschung.

Antoine Biffou Motbeka  ist Chef du Bloc in Bépanda Casamando und kümmert sich um die Administration der Projektarbeit vor Ort.

Alma Seiberth studiert Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin und interessiert sich für kulturellen Austausch, da dieser Kontinente und Menschen zusammenbringen kann und neue Horizonte auf beiden Seiten eröffnet.

Helin Pachali ist Studentin der Ethnologie, sowie der Soziologie. Ihre Interessenschwerpunkte liegen im Bereich Gesellschaftsstrukturen, ihrem Entstehen, ihrer Reproduktion, sowie deren Veränderung.